Chitwan

Panzernashorn
Panzernashorn

Der Chitwan Nationalpark wurde 1973 als erster Nationalpark des Landes gegründet.

Er nimmt eine Fläche von 932 km2 ein und liegt im Süden des Landes, im Terai, an der Grenze zu Indien.

Chitwan; übersetzt das Herz des Dschungels, wurde im Jahr 1984 zum Unesco Welterbe erklärt.

Elefantengras
Elefantengras

 

 

 

20% der Fläche ist Grasland mit mehr als 50 verschiedenen Gräsern. Darunter das Weltweit höchste Gras das Elefantengras.

Der Waldbestand aus überwiegend Salbaum,Kiefern, diverse Sträucher, nimmt

70% der Fläche ein. 

 

 

bengalischer Tiger
bengalischer Tiger

So bietet der Park für mehr als 700 verschiedene Tierarten ( Insekten ausgeschlossen) Unterschlupf.

Neben Königskobra und Tigerpython leben hier noch 17 weitere Schlangenarten, Gelbkopfschildkröten, bengalische Warane.

Im Flusssystem gibt es 113 Fischarten und Sumpfkrokodile.

 

Der König des Dschungels ist der bengalische Tiger. Seit der Gründung des Parks ist die kleine Population von 25 auf 110 herangewachsen.

Mit den Tigern konkurieren Leoparden um die Beute, ausserdem hat es mehr als 40 heimische Katzenarten, Lippenbären, Bengalfüchse.

Fischotter tummeln sich in den kleinen Bächen und Flüsschen.

 

Bekannt ist der Chitwan auch für die Panzernashörner. Deren Bestand hat sich seit 1973 zwar gut erholt, im Jahre 2000 zählte man 544, jedoch sind sie nach wie vor Opfer von Wilderer.

 

Wildschwein
Wildschwein

Neben zahlreichen Wildschweinen sind auch diverse Hirsche, indische Muntjaks, Antilopen, verschiedene Affenarten oder Kaninchen heimisch.

 

Gangesdelfine sind seit 1990 nicht mehr gesehen, seit an der indischen Grenze ein Damm gebaut wurde.

 

 

Aktuell wurden im Park 543 Vogelarten gezählt. Zudem 160 Arten die nur zum überwintern kommen.

Tharu Kultur am Holi Fest
Tharu Kultur am Holi Fest

Die Tharus sind die Ureinwohner des Chitwan und haben ihre eigenen Bräuche und Traditionen, z.B das Tragen von Lasten das sie Typisch auf dem Kopt machen.

Erst in den 50 Jahren kamen Siedler aus dem Hügelland dazu, auf der Suche nach landwirtschaftlich nutzbarem Land.

Heute sind die Bewohner deshalb bunt gemischt.